Buren (Büren Watch Co.) war eine Schweizer Uhrenfabrik aus Büren an der Aare im Kanton Bern. Gegründet 1898, gehörte sie im 20. Jahrhundert zu den technisch bemerkenswerten Herstellern, ehe sie Anfang der 1970er-Jahre erlosch. Heute ist die Marke vor allem historisch von Interesse.
Steckbrief
| Gegründet | 1898 |
|---|---|
| Land | Schweiz |
| Sitz | Büren an der Aare |
| Gründer | — |
| Kategorie | Historisch |
| Preisklasse | — |
| Uhrwerke | Mechanische Werke, u. a. mit Mikrorotor-Automatik; später Fertigung von Werken für Hamilton. |
Geschichte
Die Ursprünge gehen auf 1898 zurück, als die britische H. Williamson Ltd. den Betrieb Fritz Suter & Cie in Büren an der Aare übernahm. Ab 1916 firmierte das Unternehmen als Büren Watch Co. und produzierte zunächst Taschen- und später Armbanduhren.
1966 übernahm die US-Marke Hamilton Buren, die daraufhin zu einem wichtigen Werkelieferanten wurde. Nach der Übernahme durch den SSIH-Konzern (1971) endete die Produktion 1972; der Markenname wird heute von einem Anbieter in Deutschland genutzt.
Bekannt für
Bekannt wurde Buren vor allem für flache Automatikwerke mit Mikrorotor – einer platzsparenden Rotorbauweise, die Ende der 1950er-Jahre aufkam. In dieser Technik zählte Buren zu den Pionieren.
Als eigenständige Marke existiert Buren seit den 1970er-Jahren nicht mehr aktiv; aktuelle Angebote unter dem Namen stehen in keinem durchgehenden Zusammenhang mit dem historischen Betrieb.
Uhrwerke & Technik
Technisch prägend war die Mikrorotor-Automatik, die eine geringe Bauhöhe ermöglichte. Später fertigte Buren Werke für Hamilton, unter anderem in der bekannten Intramatic-Linie. Historisch bedeutsam ist Burens Rolle bei der Einführung des Mikrorotors Ende der 1950er-Jahre – parallel zu Universal Genève, mit dem sich die Marke die Urheberschaft dieser Bauweise teilt.
Buren kaufen: Worauf du achten solltest
Buren begegnet vor allem als Vintage-Uhr. Beim Kauf sind Originalität des Werks, Zustand und Servicehistorie entscheidend; Ersatzteile für alte Kaliber können schwer zu beschaffen sein. Für die gängigen Buren-Automatikkaliber gibt es teils noch Ersatzteile über Spezialisten; bei selteneren Mikrorotor-Werken kann eine Revision aufwendiger werden.
Unser Fazit zu Buren
Buren ist eine historisch interessante Marke mit echten technischen Verdiensten, insbesondere beim Mikrorotor. Für Sammler von Vintage-Automatikuhren lohnt der Blick; als aktive Marke spielt Buren heute keine Rolle mehr.